Lesetext: Grundlagen zum Geburtsbild

Die Grundregel: Zeichen = Planet = Feld

Die APL geht davon aus, dass der Tierkreis das gesamte Leben und alles Lebendige widerspiegelt. Der Beginn des Tierkreises ist der Beginn des Lebens. Die zwölf Zeichen sind deshalb mehr als Abschnitte am Himmel: Sie sind zwölf Lebensprinzipien, die von 1 bis 12 aufeinander aufbauen und dabei immer vielschichtiger werden.

Jedes Lebensprinzip zeigt sich dreifach: als Tierkreiszeichen, als Planet und als Feld. Das erste Lebensprinzip findet seinen Niederschlag im Zeichen Widder, im dazugehörigen Planeten Mars und im analog zu sehenden ersten Feld. Hensel schreibt kurz: „Widder gleich Mars, gleich erstes Feld." Diese Grundregel gilt für alle zwölf Prinzipien.

Nr. Zeichen Planet Feld
1 Widder Mars Feld 1
2 Stier Stiervenus Feld 2
3 Zwillinge Zwillingsmerkur Feld 3
4 Krebs Mond Feld 4
5 Löwe Sonne Feld 5
6 Jungfrau Jungfraumerkur Feld 6
7 Waage Waagevenus Feld 7
8 Skorpion Pluto Feld 8
9 Schütze Jupiter Feld 9
10 Steinbock Saturn Feld 10
11 Wassermann Uranus Feld 11
12 Fische Neptun Feld 12

Dir fällt auf: Zehn Planeten müssen auf zwölf Zeichen verteilt werden. Zwei Planeten werden deshalb zweimal vergeben. Venus gehört zu Stier und Waage, Merkur zu Zwillinge und Jungfrau. Damit das eindeutig bleibt, spricht die APL nie von der Venus allein, sondern von der Stiervenus oder der Waagevenus. Ebenso gibt es den Zwillingsmerkur und den Jungfraumerkur. Welche der beiden Naturen in einem Geburtsbild wirkt, wird mit einem eigenen Verfahren bestimmt. Das lernst du in Block B bei der Elementenlehre.

Diese Grundregel ist der Schlüssel zum ganzen Kurs. Hensel stellt deshalb den zwölf Lebensprinzipien einen Satz voran: „Ohne eine tiefe und genaue Kenntnis dieser 12 Grundlagen ist jedes weitergehende Verständnis astrologischer Zusammenhänge nicht möglich bzw. auf Sand gebaut." Die Lektionen A-02 bis A-13 gehen die Prinzipien der Reihe nach durch.